Almrinder bei der Arbeit

Saftige Wiesen und grasende Rinder gehören nicht nur in romantischen Gedanken zusammen. Ohne die weidenden Tiere würden die Wiesen ausdünnen und im Laufe der Jahre sogar völlig veröden. Deshalb sind die Tiere in der Bergwelt nicht nur schön anzuschauen, sondern für den Erhalt der Landschaft sogar unverzichtbar wichtig.

Ein Sommer­mor­gen auf der Alm­wiese ist mit nichts zu ver­glei­chen. Die Ruhe, die klare Luft, das fried­liche Grasen der Tiere – die Liebe zur Berg­natur … ein schöne­res Leben kann man sich kaum denken.

Leben und Qualität der Alp­rinder sind ganz außer­gewöhnlich: Flachland-Tiere sind kaum in Lage, wie Alpen­vieh ohne Kraft­futter auszu­kommen und sich so viel zu bewegen.

Doch die naturnahe Viehwirtschaft im Gebirge ist harte Arbeit und bringt wenig ein. Da die Viehhaltung im Flachland so viel leichter ist, sind die Preise für Rindfleisch und Milcherzeugnisse wie Sahne, Butter und Käse auch für uns sehr niedrig.

Deshalb werden die wertvollen Rinder ‚von Kopf bis Fuß‘ verwertet und auch die Haut wird sehr geschätzt. Seit Jahrhunderten werden aus  Alpenrindern besonders widerstandsfähige, atmungsaktive, gesunde und lebendige Leder gegerbt.

Für viele Almbauern stammt aus dem Verkauf der Häute das unverzichtbare sogenannte ‚fünfte Viertel‘ der Einnahmen. Ohne Lederfabrikation würde es die beschwerliche, tiergerechte Viehzucht in den Alpen heute wahrscheinlich meist nicht mehr geben.

Natürlich findet niemand den Gedanken schön, dass die Rinder irgendwann geschlachtet werden. Aber die Bauern können stolz sein, wenn sie Abnehmer haben, die wie Perwanger® die echte Natur zu schätzen wissen und die das hochwertige Fleisch und die besondere Qualität dieser Tiere würdigen.