Lorenz

Geschäftsführer

Beim Unternehmen Perwanger geht es von der Gründung bis heute stets um Klasse statt um Masse.

Uns Gerbern wird oft vorgeworfen, dass beim Rohstoff für Leder, bei der Rinderzucht, CO2 und Methan entstehen, die als schädliche Treibhausgase zu einer Erwärmung des Erdklimas führen.

Wie ist das wirklich? Was hat CO2 mit Rinderhäuten, dem Rohstoff für Perwanger Leder zu tun?

Unsere Rinder sind echte Veganer. Sie fressen auf der Weide Gras, Kräuter und Klee. Dieses Gras wird aus dem dem CO2 der Luft und aus den mineralischen Bestandteilen des Bodens gebildet. Wiesen und andere Pflanzen entfernen dabei mit ihrem Wachstum ein Viertel unserer schädlichen Emissionen aus der Luft. Das Gras wird vom Rind beim Wachstum in Proteine umgewandelt. Der Körper eines Rindes wird also über den Umweg der Pflanzen aus schädlichem CO2 hergestellt.

Was für das Rind stimmt, gilt auch für die Haut

Rinderhaut (Kollagen) ist ein nachhaltiges Material ohne schädliche Klimawirkung. Bei der Verbrennung würde die gleiche Menge CO2 frei, wie sie vorher bei der Erzeugung, beim natürlichen Wachstum, gebunden wurde. Beim CO2 ist das Rohmaterial für Leder also klimaneutral.

Wie sieht es mit den Methan-Emissionen durch die Rinderzucht aus?

Ein Rind stößt im Verdauungsprozess Methangas aus. Das stimmt. Wir alle wissen, dass Methan in der Atmosphäre die Erderwärmung beschleunigt und eine klimaschädliche Wirkung hat. Das kann man nicht schönreden. Was man aber auch bedenken sollte: Methan bleibt nur für 3-5 Jahre in der Atmosphäre und baut sich dann wieder zu CO2 ab – und zwar zur gleichen Menge, die bei der Entstehung verwendet wurde.

Zusätzlich gibt es noch einen positiven Effekt der Rinderhaltung für das Klima

Das Abgrasen von Weideflächen durch Rinder, Ziegen oder Schafe fördert die Humusbildung. Diese Humusbildung ist nicht nur wichtig für Fruchtbarkeit und Pflanzenwachstum, sondern dient auch als wichtige CO2-Senke. Das belegen viele neuere Studien zu nachhaltiger Landwirtschaft.

In der Gesamtbilanz darf man deshalb wahrscheinlich behaupten: die Entstehung der Rinderhaut, dem Rohstoff für Leder, ist klimaneutral.

Lorenz

Geschäftsführer

Beim Unternehmen Perwanger geht es von der Gründung bis heute stets um Klasse statt um Masse.

Uns Gerbern wird oft vorgeworfen, dass beim Rohstoff für Leder, bei der Rinderzucht, CO2 und Methan entstehen, die als schädliche Treibhausgase zu einer Erwärmung des Erdklimas führen.

Wie ist das wirklich? Was hat CO2 mit Rinderhäuten, dem Rohstoff für Perwanger Leder zu tun?

Unsere Rinder sind echte Veganer. Sie fressen auf der Weide Gras, Kräuter und Klee. Dieses Gras wird aus dem dem CO2 der Luft und aus den mineralischen Bestandteilen des Bodens gebildet. Wiesen und andere Pflanzen entfernen dabei mit ihrem Wachstum ein Viertel unserer schädlichen Emissionen aus der Luft. Das Gras wird vom Rind beim Wachstum in Proteine umgewandelt. Der Körper eines Rindes wird also über den Umweg der Pflanzen aus schädlichem CO2 hergestellt.

Was für das Rind stimmt, gilt auch für die Haut

Rinderhaut (Kollagen) ist ein nachhaltiges Material ohne schädliche Klimawirkung. Bei der Verbrennung würde die gleiche Menge CO2 frei, wie sie vorher bei der Erzeugung, beim natürlichen Wachstum, gebunden wurde. Beim CO2 ist das Rohmaterial für Leder also klimaneutral.

Wie sieht es mit den Methan-Emissionen durch die Rinderzucht aus?

Ein Rind stößt im Verdauungsprozess Methangas aus. Das stimmt. Wir alle wissen, dass Methan in der Atmosphäre die Erderwärmung beschleunigt und eine klimaschädliche Wirkung hat. Das kann man nicht schönreden. Was man aber auch bedenken sollte: Methan bleibt nur für 3-5 Jahre in der Atmosphäre und baut sich dann wieder zu CO2 ab – und zwar zur gleichen Menge, die bei der Entstehung verwendet wurde.

Zusätzlich gibt es noch einen positiven Effekt der Rinderhaltung für das Klima

Das Abgrasen von Weideflächen durch Rinder, Ziegen oder Schafe fördert die Humusbildung. Diese Humusbildung ist nicht nur wichtig für Fruchtbarkeit und Pflanzenwachstum, sondern dient auch als wichtige CO2-Senke. Das belegen viele neuere Studien zu nachhaltiger Landwirtschaft.

In der Gesamtbilanz darf man deshalb wahrscheinlich behaupten: die Entstehung der Rinderhaut, dem Rohstoff für Leder, ist klimaneutral.

Wir gestalten die Welt von morgen

Erfahren Sie mehr über den CO2 Fußabdruck von Leder (Lorenz), die Herkunft unserer Rohware (Cristian), die Haltbarkeit von Leder (Walter), über den Einsatz von Chemie (Fabrizio) und Wasser (Billy), die Bedeutung moderner Technik für die Energiebilanz (Roberto), Transparenz und Materialeinkauf (Cristian), Respekt gegenüber der Natur (Pardeep), den Wandel im Handwerk (Federico), Upcycling (Marco), den Einsatz erneuerbarer Energien (Sergio), Chrom in der Gerbung (Radic), Klimaneutralität (Doni) und Leder als natürliches Rohmaterial (Ermanno).

Wir gestalten die Welt von morgen

Erfahren Sie mehr über den CO2 Fußabdruck von Leder (Lorenz), die Herkunft unserer Rohware (Cristian), die Haltbarkeit von Leder (Walter), über den Einsatz von Chemie (Fabrizio) und Wasser (Billy), die Bedeutung moderner Technik für die Energiebilanz (Roberto), Transparenz und Materialeinkauf (Cristian), Respekt gegenüber der Natur (Pardeep), den Wandel im Handwerk (Federico), Upcycling (Marco), den Einsatz erneuerbarer Energien (Sergio), Chrom in der Gerbung (Radic), Klimaneutralität (Doni) und Leder als natürliches Rohmaterial (Ermanno).

Walter

Verwaltung

Leder hält sehr lange, aber zum Glück nicht für die Ewigkeit!

Eines der größten Probleme für die Erde und insbesondere die Weltmeere ist der angesammelte Plastikmüll. Ich denke dabei nicht nur an die sichtbaren Plastikabfälle sondern auch an die mikroskopisch klein zerriebenen Fasern und Kügelchen, die man mit bloßem Auge kaum sehen kann.

All diese Kunststoffe werden in absehbarer Zeit nicht verschwinden, denn die meisten Plastikabfälle werden nicht zersetzt, sondern in immer kleinere Teile zerrieben. So bleiben sie für Jahrzehnte schädlich und sammeln sich schließlich über die Nahrungskette in allen Lebewesen an.

Warum wird eigentlich nicht alles aus abbaubaren Werkstoffen hergestellt?

Heute kann man sogar schon ganze Häuser umweltverträglich aus abbaubaren oder recyclebaren Werkstoffen bauen. Angesichts unser leidenden Umwelt frage ich mich manchmal, warum Kleidung oder Schuhe so oft aus Kunststoffen hergestellt werden?

Wer darauf achten möchte, wie umweltverträglich die verwendeten Werkstoffe sind, kann die Abbaurate des Materials heranziehen.

Dafür findet man die folgenden Werkstoff-Gruppen:

  1. Synthetische Polymere: Diese sind nicht abbaubar und werden zudem noch aus fossilen Rohstoffen hergestellt;
  2. bioabbaubare Polymere: Sie stammen ebenfalls aus fossilen Rohstoffen, sind aber wenigstens abbaubar;
  3. biobasierte Polymere: Solche Werkstoffe werden biobasiert hergestellt, sind aber dennoch nicht biologisch abbaubar – z.B. Zellulose;
  4. Unschädlich für die Umwelt sind allein Werkstoffe aus biobasierter Herstellung, die außerdem auch in einem überschaubaren Zeitraum wie 50 – 100 Tagen biologisch abbaubar sind.

 

Zu dieser letzten Gruppe, der Königsklasse, zählt unser Perwanger Leder – deshalb arbeite ich hier mit einem gutem Gefühl!

Walter

Verwaltung

Leder hält sehr lange, aber zum Glück nicht für die Ewigkeit!

Eines der größten Probleme für die Erde und insbesondere die Weltmeere ist der angesammelte Plastikmüll. Ich denke dabei nicht nur an die sichtbaren Plastikabfälle sondern auch an die mikroskopisch klein zerriebenen Fasern und Kügelchen, die man mit bloßem Auge kaum sehen kann.

All diese Kunststoffe werden in absehbarer Zeit nicht verschwinden, denn die meisten Plastikabfälle werden nicht zersetzt, sondern in immer kleinere Teile zerrieben. So bleiben sie für Jahrzehnte schädlich und sammeln sich schließlich über die Nahrungskette in allen Lebewesen an.

Warum wird eigentlich nicht alles aus abbaubaren Werkstoffen hergestellt?

Heute kann man sogar schon ganze Häuser umweltverträglich aus abbaubaren oder recyclebaren Werkstoffen bauen. Angesichts unser leidenden Umwelt frage ich mich manchmal, warum Kleidung oder Schuhe so oft aus Kunststoffen hergestellt werden?

Wer darauf achten möchte, wie umweltverträglich die verwendeten Werkstoffe sind, kann die Abbaurate des Materials heranziehen.

Dafür findet man die folgenden Werkstoff-Gruppen:

  1. Synthetische Polymere: Diese sind nicht abbaubar und werden zudem noch aus fossilen Rohstoffen hergestellt;
  2. bioabbaubare Polymere: Sie stammen ebenfalls aus fossilen Rohstoffen, sind aber wenigstens abbaubar;
  3. biobasierte Polymere: Solche Werkstoffe werden biobasiert hergestellt, sind aber dennoch nicht biologisch abbaubar – z.B. Zellulose;
  4. Unschädlich für die Umwelt sind allein Werkstoffe aus biobasierter Herstellung, die außerdem auch in einem überschaubaren Zeitraum wie 50 – 100 Tagen biologisch abbaubar sind.

 

Zu dieser letzten Gruppe, der Königsklasse, zählt unser Perwanger Leder – deshalb arbeite ich hier mit einem gutem Gefühl!

Roberto

Produktionsleiter

Moderne Technik und Digitalisierung für eine lebenswerte Zukunft

Intelligente Prozesse haben auch vor der ursprünglich handwerklichen Tätigkeit der Ledergerberei bei Perwanger nicht halt gemacht. Hier helfen uns Digitalisierung und ausgereifte Maschinensteuerung, eine gleichbleibende Qualität aus den vielen individuellen, natürlichen gewachsenen Häuten zu machen – und sie unterstützen uns bei einem optimalen Ressourceneinsatz in allen Fertigungsschritten. Kein Liter Wasser soll vergeudet werden und kein Heizelement soll Energie verschwenden.

Eine der wichtigen Bilanzen ist die Energiebilanz

Wie in vielen modernen Industrien, ist der Energieverbrauch bei Perwanger ein äußerst kritisch betrachtetes Thema. Einerseits natürlich, um Kosten zu sparen, denn Energie ist teuer – anderseits aber, um wertvolle Ressourcen zu sparen und das Klima zu schonen. Sehr früh haben wir uns bei Perwanger für den Bezug von grünem Strom, also dem Strom aus regenerativen Energiequellen, entschieden.

Nachhaltige Zukunft für ein jahrtausendaltes lebendiges Material

Das alles ist nicht selbstverständlich! Unser Leder steht im Wettbewerb mit Leder aus asiatischen Ländern, in denen Arbeitskräfte ausgebeutet werden, die Gesundheit der Verbraucher keine Rolle spielt und moderne Umweltstandards völlig unbekannt sind.

Wir sind deshalb sehr stolz auf die Investitionen, die bei Perwanger kontinuierlich zur Schonung der Ressourcen unternommen werden.

Und wir freuen uns, dass wir dem natürlichen Material Leder, das die Menschheit schon seit Jahrtausenden begleitet, eine saubere nachhaltige Zukunft geben.

Roberto

Produktionsleiter

Moderne Technik und Digitalisierung für eine lebenswerte Zukunft

Intelligente Prozesse haben auch vor der ursprünglich handwerklichen Tätigkeit der Ledergerberei bei Perwanger nicht halt gemacht. Hier helfen uns Digitalisierung und ausgereifte Maschinensteuerung, eine gleichbleibende Qualität aus den vielen individuellen, natürlichen gewachsenen Häuten zu machen – und sie unterstützen uns bei einem optimalen Ressourceneinsatz in allen Fertigungsschritten. Kein Liter Wasser soll vergeudet werden und kein Heizelement soll Energie verschwenden.

Eine der wichtigen Bilanzen ist die Energiebilanz

Wie in vielen modernen Industrien, ist der Energieverbrauch bei Perwanger ein äußerst kritisch betrachtetes Thema. Einerseits natürlich, um Kosten zu sparen, denn Energie ist teuer – anderseits aber, um wertvolle Ressourcen zu sparen und das Klima zu schonen. Sehr früh haben wir uns bei Perwanger für den Bezug von grünem Strom, also dem Strom aus regenerativen Energiequellen, entschieden.

Nachhaltige Zukunft für ein jahrtausendaltes lebendiges Material

Das alles ist nicht selbstverständlich! Unser Leder steht im Wettbewerb mit Leder aus asiatischen Ländern, in denen Arbeitskräfte ausgebeutet werden, die Gesundheit der Verbraucher keine Rolle spielt und moderne Umweltstandards völlig unbekannt sind.

Wir sind deshalb sehr stolz auf die Investitionen, die bei Perwanger kontinuierlich zur Schonung der Ressourcen unternommen werden.

Und wir freuen uns, dass wir dem natürlichen Material Leder, das die Menschheit schon seit Jahrtausenden begleitet, eine saubere nachhaltige Zukunft geben.

Cristian

Leiter Rohware

Beim Materialeinkauf fängt Naturschutz an

Wer wie wir in der Gerberei Perwanger natürlich gewachsene Rohstoffe veredelt, weiß aus Erfahrung, dass die Qualität des Endprodukts zu großen Teilen von der Qualität der eingekauften Rohware abhängt.

Bei Perwanger setzen wir auf Häute aus  ländlichen europäischen Regionen

Die naturnahe Tierhaltung hat für die Umwelt viele positive Folgen – das bestätigen mir Bauern immer wieder, vor allem aber ist sie Voraussetzung für eine besonders hohe Qualität der Häute und der Lederqualität.

Das Perwanger-Siegel macht die Herkunft der Häute für den Abnehmer transparent

Mit diesem aufwändigen, kontinuierlichen Optimierungsprozess unterscheiden wir uns von Gerbereien, bei denen ausschließlich die Wirtschaftlichkeit an erster Stelle des Materialeinkaufs steht.

Cristian

Leiter Rohware

Beim Materialeinkauf fängt Naturschutz an

Wer wie wir in der Gerberei Perwanger natürlich gewachsene Rohstoffe veredelt, weiß aus Erfahrung, dass die Qualität des Endprodukts zu großen Teilen von der Qualität der eingekauften Rohware abhängt.

Bei Perwanger setzen wir auf Häute aus  ländlichen europäischen Regionen

Die naturnahe Tierhaltung hat für die Umwelt viele positive Folgen – das bestätigen mir Bauern immer wieder, vor allem aber ist sie Voraussetzung für eine besonders hohe Qualität der Häute und der Lederqualität.

Das Perwanger-Siegel macht die Herkunft der Häute für den Abnehmer transparent

Mit diesem aufwändigen, kontinuierlichen Optimierungsprozess unterscheiden wir uns von Gerbereien, bei denen ausschließlich die Wirtschaftlichkeit an erster Stelle des Materialeinkaufs steht.

Pardeep

Mitarbeiter Rohware

Respekt gegenüber dem Leben und der Natur

In einigen Gegenden der Welt wird Leder unter Missachtung von Tierschutz, Klimaschutz und Arbeitsschutz hergestellt. Bei dieser Produktion geht es einfach nur darum, das billigste Leder auf den Markt zu werfen. Das ist für mich nicht akzeptabel. Und ich bin froh, dass wir bei Perwanger einen ganz anderen – ja, einen gegenteiligen Weg – beschreiten.

Der hohe Qualitätsanspruch bei Perwanger beginnt schon bei der Wahl der Häute. Diese stammen vorwiegend aus ländlichen europäischen Regionen, in denen die Rinder unter besten Bedingungen noch sehr natürlich leben können. Kein Tier wird extra für Perwanger Leder gezüchtet – unsere Häute sind ein wichtiges Nebenprodukt der Fleisch- und Milchviehwirtschaft der Bauern.

Wir ziehen mit unseren Kunden an einem Strang: für ein modernes und lebendiges Material

Es ist wirklich toll und es ist für das ganze Team ein großer Ansporn, dass die Kunden der Gerberei Perwanger stets höchste Qualität verlangen. Und dass dieser Qualitätsanspruch nicht bei den Eigenschaften des Leders endet, sondern die Wahl der Rohstoffe und den Fertigungsprozess ebenfalls im Blick behält.

Dass es so viele Menschen gibt, denen Leder weit mehr am Herzen liegt als funktionale Kunstfasern aus Erdöl, macht mir große Hoffnung für unsere Zukunft und das Klima:

Wer sich für ein lebendiges Material wie Leder entscheidet, wird das gesamte Leben auf dem Planeten und den Schutz einer unversehrten Natur nicht aus den Augen verlieren.

Pardeep

Mitarbeiter Rohware

Respekt gegenüber dem Leben und der Natur

In einigen Gegenden der Welt wird Leder unter Missachtung von Tierschutz, Klimaschutz und Arbeitsschutz hergestellt. Bei dieser Produktion geht es einfach nur darum, das billigste Leder auf den Markt zu werfen. Das ist für mich nicht akzeptabel. Und ich bin froh, dass wir bei Perwanger einen ganz anderen – ja, einen gegenteiligen Weg – beschreiten.

Der hohe Qualitätsanspruch bei Perwanger beginnt schon bei der Wahl der Häute. Diese stammen vorwiegend aus ländlichen europäischen Regionen, in denen die Rinder unter besten Bedingungen noch sehr natürlich leben können. Kein Tier wird extra für Perwanger Leder gezüchtet – unsere Häute sind ein wichtiges Nebenprodukt der Fleisch- und Milchviehwirtschaft der Bauern.

Wir ziehen mit unseren Kunden an einem Strang: für ein modernes und lebendiges Material

Es ist wirklich toll und es ist für das ganze Team ein großer Ansporn, dass die Kunden der Gerberei Perwanger stets höchste Qualität verlangen. Und dass dieser Qualitätsanspruch nicht bei den Eigenschaften des Leders endet, sondern die Wahl der Rohstoffe und den Fertigungsprozess ebenfalls im Blick behält.

Dass es so viele Menschen gibt, denen Leder weit mehr am Herzen liegt als funktionale Kunstfasern aus Erdöl, macht mir große Hoffnung für unsere Zukunft und das Klima:

Wer sich für ein lebendiges Material wie Leder entscheidet, wird das gesamte Leben auf dem Planeten und den Schutz einer unversehrten Natur nicht aus den Augen verlieren.

Fabrizio

Technischer Leiter

Warum Chemie manchmal richtig gut ist …

Rinderhäute sind der Rohstoff für die Herstellung von hochwertigen Perwanger Ledersorten, die später zur Produktion von anspruchsvollen und belastbaren Bergschuhen für den Alpinsport, extrem robusten Arbeitsschuhen oder Motorradstiefeln verwendet werden.

Diese Häute bestehen zu großen Teilen aus dem so genannten Kollagen, das mit über 30 % Anteil an der Gesamtmasse aller Proteine den wesentlichen organischen Bestandteil der Haut darstellt. Vernetzte Kollagenfasern bilden die Struktur von Leder und geben ihm seine Zugfestigkeit.

Mit Hilfe unserer Gerbstoffe werden bestimmte Eigenschaften wie Flexibilität und Resistenz gegen Zersetzung durch Mikroorganismen erreicht. Während vor Jahrzehnten die Gerbung von Leder eine ziemliche Umweltbelastung mit sich brachte, hat sich das heute dank modernster Verfahren und einem spürbaren Fortschritt der Wissenschaft völlig geändert.

Auch in der Gerberei Perwanger wird für die Veredelung der Rinderhäute Chemie eingesetzt

Tatsächlich sind bis zu 30% oder 40% des Ledergewichts nicht der eigentliche Rohstoff Kollagen, sondern mit der Gerbung aufgebrachte Stoffe. 50 bis 60 verschiedene Lederchemikalien sowie Fette kommen bei uns zum Einsatz.

Ohne fachgerechte Gerbung würden die Häute innerhalb weniger Tage verfaulen. Eine komplizierte chemische Prozesskette (die Gerbung) macht die naturbelassen nicht nutzbaren Tierhäute belastbar und jahrzehntelang haltbar. Wir geben dem Leder in der Gerbung seinen Charakter und färben es für ein modernes Design. Wir optimieren die natürlich ungleichmäßige Oberfläche, damit die Stanzausbeute – also die Ausnutzung der Häute erhöht und der Verschnitt reduziert wird. Außerdem geben wir unseren Ledersorten die typischen technischen Perwanger Eigenschaften. Perwanger Leder sind besonders wasserdicht und schmutzabweisend und sie sind widerstandsfähig gegen Kratzer und Abrieb.

All diese positiven Eigenschaften, die Perwanger Leder auszeichnen, werden in chemischen Prozessen erzeugt. ‚Chemie‘ ist unverzichtbar für eine hochqualitative Lederherstellung.

Chemie ist nicht gleich Chemie

Stets stellen wir uns bei Perwanger erneut die Frage, welche Gerbstoffe zum Einsatz kommen müssen und welche substituiert oder durch modernere Verfahren ganz entfallen können. Bei unserem kontinuierlichen Optimierungs- und Forschungsprozess haben wir unseren Fokus seit jeher auf Umweltverträglichkeit und eine Bevorzugung nachwachsender Rohstoffe gelegt. Soweit es die Lederqualität nicht beeinträchtigt, nutzen wir ‚moderne Chemie‘ mit einem hohen Bioanteil (z.B. Kasein, Mineralien, Lignine).

Fabrizio

Technischer Leiter

Warum Chemie manchmal richtig gut ist …

Rinderhäute sind der Rohstoff für die Herstellung von hochwertigen Perwanger Ledersorten, die später zur Produktion von anspruchsvollen und belastbaren Bergschuhen für den Alpinsport, extrem robusten Arbeitsschuhen oder Motorradstiefeln verwendet werden.

Diese Häute bestehen zu großen Teilen aus dem so genannten Kollagen, das mit über 30 % Anteil an der Gesamtmasse aller Proteine den wesentlichen organischen Bestandteil der Haut darstellt. Vernetzte Kollagenfasern bilden die Struktur von Leder und geben ihm seine Zugfestigkeit.

Mit Hilfe unserer Gerbstoffe werden bestimmte Eigenschaften wie Flexibilität und Resistenz gegen Zersetzung durch Mikroorganismen erreicht. Während vor Jahrzehnten die Gerbung von Leder eine ziemliche Umweltbelastung mit sich brachte, hat sich das heute dank modernster Verfahren und einem spürbaren Fortschritt der Wissenschaft völlig geändert.

Auch in der Gerberei Perwanger wird für die Veredelung der Rinderhäute Chemie eingesetzt

Tatsächlich sind bis zu 30% oder 40% des Ledergewichts nicht der eigentliche Rohstoff Kollagen, sondern mit der Gerbung aufgebrachte Stoffe. 50 bis 60 verschiedene Lederchemikalien sowie Fette kommen bei uns zum Einsatz.

Ohne fachgerechte Gerbung würden die Häute innerhalb weniger Tage verfaulen. Eine komplizierte chemische Prozesskette (die Gerbung) macht die naturbelassen nicht nutzbaren Tierhäute belastbar und jahrzehntelang haltbar. Wir geben dem Leder in der Gerbung seinen Charakter und färben es für ein modernes Design. Wir optimieren die natürlich ungleichmäßige Oberfläche, damit die Stanzausbeute – also die Ausnutzung der Häute erhöht und der Verschnitt reduziert wird. Außerdem geben wir unseren Ledersorten die typischen technischen Perwanger Eigenschaften. Perwanger Leder sind besonders wasserdicht und schmutzabweisend und sie sind widerstandsfähig gegen Kratzer und Abrieb.

All diese positiven Eigenschaften, die Perwanger Leder auszeichnen, werden in chemischen Prozessen erzeugt. ‚Chemie‘ ist unverzichtbar für eine hochqualitative Lederherstellung.

Chemie ist nicht gleich Chemie

Stets stellen wir uns bei Perwanger erneut die Frage, welche Gerbstoffe zum Einsatz kommen müssen und welche substituiert oder durch modernere Verfahren ganz entfallen können. Bei unserem kontinuierlichen Optimierungs- und Forschungsprozess haben wir unseren Fokus seit jeher auf Umweltverträglichkeit und eine Bevorzugung nachwachsender Rohstoffe gelegt. Soweit es die Lederqualität nicht beeinträchtigt, nutzen wir ‚moderne Chemie‘ mit einem hohen Bioanteil (z.B. Kasein, Mineralien, Lignine).

Federico

Ledertechnik

Ich wollte schon immer ein altes und naturnahes Handwerk erlernen: Die Gerberei – diese Jahrtausende alte Kunst der Veredelung von Tierhaut zu natürlichem Leder – hat mich deshalb besonders angesprochen.

Selbstverständlich hat auch dieser Handwerksberuf inzwischen eine industrielle Dimension angenommen. Das ist auch gut so, denn unsere außergewöhnlich hohe Lederqualität kann amn einfach nur mit modernem Maschineneinsatz unter Berücksichtigung von präzisen wissenschaftlich-technischen Vorgaben erreichen.

Maschinen unterstützen die Natur

Auch für die Nachhaltigkeit und die Umwelt ist der Maschineneinsatz besser als man zunächst vielleicht denkt: Durch unsere modernen Maschinen kann eine große Menge Wasser gespart werden – und auch der Energieeinsatz wird damit deutlich reduziert.

Ohne den Menschen geht es nicht

Natürlich kann auch die beste Maschine ein natürlich Material wie Leder nicht allein herstellen. Jede Haut ist schließlich etwas anders. Deshalb bin ich stolz, mit meiner Erfahrung und viel Fingerspitzengefühl dafür zu sorgen, dass alles rund läuft, Temperaturen und Zeiten in jedem Prozessschritt optimiert werden und jedes Stück Haut unter idealen Bedingungen zu Original Perwanger-Leder gegerbt wird.

Federico

Ledertechnik

Ich wollte schon immer ein altes und naturnahes Handwerk erlernen: Die Gerberei – diese Jahrtausende alte Kunst der Veredelung von Tierhaut zu natürlichem Leder – hat mich deshalb besonders angesprochen.

Selbstverständlich hat auch dieser Handwerksberuf inzwischen eine industrielle Dimension angenommen. Das ist auch gut so, denn unsere außergewöhnlich hohe Lederqualität kann amn einfach nur mit modernem Maschineneinsatz unter Berücksichtigung von präzisen wissenschaftlich-technischen Vorgaben erreichen.

Maschinen unterstützen die Natur

Auch für die Nachhaltigkeit und die Umwelt ist der Maschineneinsatz besser als man zunächst vielleicht denkt: Durch unsere modernen Maschinen kann eine große Menge Wasser gespart werden – und auch der Energieeinsatz wird damit deutlich reduziert.

Ohne den Menschen geht es nicht

Natürlich kann auch die beste Maschine ein natürlich Material wie Leder nicht allein herstellen. Jede Haut ist schließlich etwas anders. Deshalb bin ich stolz, mit meiner Erfahrung und viel Fingerspitzengefühl dafür zu sorgen, dass alles rund läuft, Temperaturen und Zeiten in jedem Prozessschritt optimiert werden und jedes Stück Haut unter idealen Bedingungen zu Original Perwanger-Leder gegerbt wird.

Billy

Ledertechniker

Gibt es wichtigeres als Wasser? Ich glaube nicht!

Wasser ist Leben und es wird bei fortschreitendem Klimawandel immer mehr Menschen geben, die keinen selbstverständlichen Zugang zu dieser wertvollsten aller Ressourcen haben werden.

Uns Gerbern wird oft vorgehalten, dass bei der Lederherstellung unglaublich viel Wasser eingesetzt wird.

Von bis zu 17.000 Liter Wasser für 1 qm Leder ist die Rede (Quelle). Wie kommt es zu solchen Zahlen? Ist das fair berechnet, wenn man unseren Arbeitsbereich – die Herstellung außergewöhnlich leistungsstarker natürlicher Ledersorten – betrachtet?

Ich denke, nicht: 99 % der hier angerechneten Wassermenge (ca. 16.800 Liter) betreffen das Regenwasser, welches Gras zum Wachsen braucht, das die Rinder fressen, von denen unser Rohmaterial stammt. Ich finde es ein bisschen seltsam, dass diese Wassermenge dem Leder zugeschlagen wird, obwohl die Rinder doch nicht extra für die Lederproduktion gehalten werden, sondern für die Milchprodukte und das Fleisch.

Und: dieses Wasser ist natürlich in keiner Weise ‚vergeudet‘ oder ließe sich ohne Rinder einsparen. Das Regenwasser fällt immer vom Himmel – ganz unabhängig von der Rinderzucht oder von der Lederproduktion.

Nur 100 bis 250 Liter Wasser braucht die Gerberei Perwanger pro qm Leder.

Das weiß ich ganz genau, denn den Wasserverbrauch müssen wir ja bei Perwanger in der Produktion genau beobachten. Dagegen benötigt man zur Produktion von einem qm Textil (z.B. Denim-Jeans) mehr als 1.000 Liter. Das ist fast das Zehnfache.

Billy

Ledertechniker

Gibt es wichtigeres als Wasser? Ich glaube nicht!

Wasser ist Leben und es wird bei fortschreitendem Klimawandel immer mehr Menschen geben, die keinen selbstverständlichen Zugang zu dieser wertvollsten aller Ressourcen haben werden.

Uns Gerbern wird oft vorgehalten, dass bei der Lederherstellung unglaublich viel Wasser eingesetzt wird.

Von bis zu 17.000 Liter Wasser für 1 qm Leder ist die Rede (Quelle). Wie kommt es zu solchen Zahlen? Ist das fair berechnet, wenn man unseren Arbeitsbereich – die Herstellung außergewöhnlich leistungsstarker natürlicher Ledersorten – betrachtet?

Ich denke, nicht: 99 % der hier angerechneten Wassermenge (ca. 16.800 Liter) betreffen das Regenwasser, welches Gras zum Wachsen braucht, das die Rinder fressen, von denen unser Rohmaterial stammt. Ich finde es ein bisschen seltsam, dass diese Wassermenge dem Leder zugeschlagen wird, obwohl die Rinder doch nicht extra für die Lederproduktion gehalten werden, sondern für die Milchprodukte und das Fleisch.

Und: dieses Wasser ist natürlich in keiner Weise ‚vergeudet‘ oder ließe sich ohne Rinder einsparen. Das Regenwasser fällt immer vom Himmel – ganz unabhängig von der Rinderzucht oder von der Lederproduktion.

Nur 100 bis 250 Liter Wasser braucht die Gerberei Perwanger pro qm Leder.

Das weiß ich ganz genau, denn den Wasserverbrauch müssen wir ja bei Perwanger in der Produktion genau beobachten. Dagegen benötigt man zur Produktion von einem qm Textil (z.B. Denim-Jeans) mehr als 1.000 Liter. Das ist fast das Zehnfache.

Marco

Zurichtung

Macht jetzt Schluss mit der Wegwerfgesellschaft!

Nach der eigentlichen Gerbung kann unser Leder noch nicht verarbeitet werden. Es muss erst noch durch Zurichtung gebrauchsfertig gemacht werden. In diesem Arbeitsbereich gehört es auch zu meinen Aufgaben, die Rinderhaut maximal zu verwerten und dafür zu sorgen, dass möglichst wenig Rohstoffe vergeudet werden.

Es gehört zum Respekt gegenüber der Natur, dass sie vollständig verwertet wird.

Leder entsteht aus Abfällen der Milch- und Fleischproduktion:

Schon bei den Häuten selbst fängt der Verwertungsgedanke an: Die Rinder werden nicht für die Lederherstellung gezüchtet, sondern für die Milch- oder Fleischproduktion. Die Haut macht nur 0,42 % des Wertes eines Rindes aus. Wenn die Häute nicht zu Leder verarbeitet würden, müssten sie als Abfall verbrannt werden. Daraus ergäbe sich eine enorme Belastung für die Umwelt.

Die Lederherstellung ist Bestandteil einer umfassenden Upclyclingkette

Die Tierhaut ist also ein Nebenprodukt, welches ohne die Gerbung zu Leder einfach verderben würde und schädlicher Abfall wäre. Man bezeichnet unsere Tätigkeit deshalb auch als ‚Upcycling‘.

Es gehört zum Respekt gegenüber der Natur, dass sie vollständig verwertet wird

Wenn eine Gerberei 10 t Rohware einkauft, entstehen daraus 2-3 t wertvolles Leder, der Rest (70%) sind wiederum Nebenprodukte, die in der Lederherstellung nicht verwertet werden können. Diese Nebenprodukte bestehen jedoch aus Proteinen und Ceratinen und bilden einen hochwertigen Rohstoff für Kosmetik, Klebstoffe, Gelatine und andere Produkte

Die optimale vollständige Verwertung der Nebenprodukte resultiert aus der intensiven Zusammenarbeit zwischen chemischer Industrie und Gerbereien.

Fairerweise muss man bei der Umweltbilanz von Leder positiv berücksichtigen:

1. Die Lederherstellung vermeidet die Umweltschäden aus der Vernichtung hunderttausender Tonnen Häute.

2. Selbst die verbleibenden organischen Abfälle der Lederproduktion können in nachfolgenden Produktionen als Rohstoff verwendet werden.

Ich bin überzeugt, dass die Umweltbilanz unter Berücksichtigung dieser Aspekte in Vergleich zu anderen Rohstoffen wir Textilien oder Kunststoffen enorm positiv ausfällt.

Marco

Zurichtung

Macht jetzt Schluss mit der Wegwerfgesellschaft!

Nach der eigentlichen Gerbung kann unser Leder noch nicht verarbeitet werden. Es muss erst noch durch Zurichtung gebrauchsfertig gemacht werden. In diesem Arbeitsbereich gehört es auch zu meinen Aufgaben, die Rinderhaut maximal zu verwerten und dafür zu sorgen, dass möglichst wenig Rohstoffe vergeudet werden.

Es gehört zum Respekt gegenüber der Natur, dass sie vollständig verwertet wird

Leder entsteht aus Abfällen der Milch- und Fleischproduktion:

Schon bei den Häuten selbst fängt der Verwertungsgedanke an: Die Rinder werden nicht für die Lederherstellung gezüchtet, sondern für die Milch- oder Fleischproduktion. Die Haut macht nur 0,42 % des Wertes eines Rindes aus. Wenn die Häute nicht zu Leder verarbeitet würden, müssten sie als Abfall verbrannt werden. Daraus ergäbe sich eine enorme Belastung für die Umwelt.

Die Lederherstellung ist Bestandteil einer umfassenden Upclyclingkette

Die Tierhaut ist also ein Nebenprodukt, welches ohne die Gerbung zu Leder einfach verderben würde und schädlicher Abfall wäre. Man bezeichnet unsere Tätigkeit deshalb auch als ‚Upcycling‘.

Es gehört zum Respekt gegenüber der Natur, dass sie vollständig verwertet wird

Wenn eine Gerberei 10 t Rohware einkauft, entstehen daraus 2-3 t wertvolles Leder, der Rest (70%) sind wiederum Nebenprodukte, die in der Lederherstellung nicht verwertet werden können. Diese Nebenprodukte bestehen jedoch aus Proteinen und Ceratinen und bilden einen hochwertigen Rohstoff für Kosmetik, Klebstoffe, Gelatine und andere Produkte.

Die optimale vollständige Verwertung der Nebenprodukte resultiert aus der intensiven Zusammenarbeit zwischen chemischer Industrie und Gerbereien.

Fairerweise muss man bei der Umweltbilanz von Leder positiv berücksichtigen:

1. Die Lederherstellung vermeidet die Umweltschäden aus der Vernichtung hunderttausender Tonnen Häute.

2. Selbst die verbleibenden organischen Abfälle der Lederproduktion können in nachfolgenden Produktionen als Rohstoff verwendet werden.

Ich bin überzeugt, dass die Umweltbilanz unter Berücksichtigung dieser Aspekte in Vergleich zu anderen Rohstoffen wir Textilien oder Kunststoffen enorm positiv ausfällt.

Sergio

Technik

Viel Wasser, viel Energie, viele Chemikalien – das geht auch nachhaltiger

Äscher, Entfleischen, Kantieren, Spalten, Gerben, Sortieren, Falzen, Nachgerbung, Abwelken, Ausrecken, Vakuumtrocknung, Hängetrocknung, Anfeuchten, Stollen, Spannen, Beschneiden, Zurichtung / Finishing, Schleifen, Trockenspalten, Rückseitenmaschine, Millen, Spritzmaschine, Rollcoater, Prägen, Bügeln, Messen … so heißen die Prozesse und Arbeitsschritte in der Lederherstellung.

Einsatz von Chemie, Energie und Wasser reduzieren

Die konsequente Optimierung und Überwachung der einzelnen Fertigungsschritte führt zu einer außergewöhnlichen Lederqualität – und hilft, den Einsatz von Ressourcen zu optimieren. Wir bei Perwanger denken kontinuierlich darüber nach, ob und wie sich Prozessschritte modernisieren und ökologischer gestalten lassen. So bereiten das Wasser während des Produktionsprozesses wieder auf und können es dadurch mehrmals verwenden.

Intelligente Technik im alten Handwerk

Ich bin begeistert, wie schnell sich ein altes Handwerk durch Ergänzung mit moderner Technik und intelligenter Steuerung zu einer umweltfreundlichen, modernen Produktion wandeln kann.

Das Ziel einer nachhaltigen Lederfabrikation ist wahrscheinlich noch lange nicht erreicht – doch ich nehme die Herausforderung zum Schutz der Welt von morgen gerne an.

Sergio

Technik

Viel Wasser, viel Energie, viele Chemikalien – das geht auch nachhaltiger

Äscher, Entfleischen, Kantieren, Spalten, Gerben, Sortieren, Falzen, Nachgerbung, Abwelken, Ausrecken, Vakuumtrocknung, Hängetrocknung, Anfeuchten, Stollen, Spannen, Beschneiden, Zurichtung / Finishing, Schleifen, Trockenspalten, Rückseitenmaschine, Millen, Spritzmaschine, Rollcoater, Prägen, Bügeln, Messen … so heißen die Prozesse und Arbeitsschritte in der Lederherstellung.

Einsatz von Chemie, Energie und Wasser reduzieren

Die konsequente Optimierung und Überwachung der einzelnen Fertigungsschritte führt zu einer außergewöhnlichen Lederqualität – und hilft, den Einsatz von Ressourcen zu optimieren. Wir bei Perwanger denken kontinuierlich darüber nach, ob und wie sich Prozessschritte modernisieren und ökologischer gestalten lassen. So bereiten das Wasser während des Produktionsprozesses wieder auf und können es dadurch mehrmals verwenden.

Intelligente Technik im alten Handwerk

Ich bin begeistert, wie schnell sich ein altes Handwerk durch Ergänzung mit moderner Technik und intelligenter Steuerung zu einer umweltfreundlichen, modernen Produktion wandeln kann.

Das Ziel einer nachhaltigen Lederfabrikation ist wahrscheinlich noch lange nicht erreicht – doch ich nehme die Herausforderung zum Schutz der Welt von morgen gerne an.

Radic

Lederfalzer

Leder ist herrlich – aber auch nicht ganz einfach …

Ich liebe das organische Material Leder besonders, weil es gegenüber künstlich erzeugten Materialien eine ausgeprägte Individualität und sogar unterschiedliche Stärken mit sich bringt.

Auf jeder Haut finden sich Spuren und Geschichten aus dem Leben des Rindes – von Mückenstichen bis zu Narben aus größeren Verletzungen.

Dennoch muss das Leder zur Verarbeitung durch unsere Kunden auf eine genau festgelegte Dicke und Oberflächenbeschaffenheit gebracht werden. Hier geht es um Genauigkeiten von 1/10 mm.

Um dabei Ausschuss und Fehler zu vermeiden, ist es besonders wichtig, dass die Haut mit optimalen Gerbmethoden vorbereitet wurde.

Wir setzen auf traditionelle Chromgerbung – und das aus gutem Grund

Hier setzen wir bei Perwanger nach wie vor auf die Gerbung im ‚Wet Blue‘-Verfahren. Das klingt konservativ, denn hierbei kommen Chrom-III-Salze zum Einsatz. Aber durch Einsatz der geeigneten Hilfsmittel und eine intelligente Prozesssteuerung entstehen bei der Herstellung keine giftigen Stoffe mehr.

Im Ergebnis ist Erreichung der hohen technischen Anforderungen, die an unser Leder gestellt werden, nur in diesem Verfahren erreichbar. Obwohl wir bei Perwanger bereits viel Zeit und Knowhow in die Erprobung und Entwicklung alternativer Gerbstoffe investiert haben, sind wir heute noch überzeugt, dass die traditionelle Gerbung ‚unter dem Strich‘ besser dasteht als die derzeit verfügbaren alternativen Gerb-Alternativen.

Radic

Lederfalzer

Leder ist herrlich – aber auch nicht ganz einfach …

Ich liebe das organische Material Leder besonders, weil es gegenüber künstlich erzeugten Materialien eine ausgeprägte Individualität und sogar unterschiedliche Stärken mit sich bringt.

Auf jeder Haut finden sich Spuren und Geschichten aus dem Leben des Rindes – von Mückenstichen bis zu Narben aus größeren Verletzungen.

Dennoch muss das Leder zur Verarbeitung durch unsere Kunden auf eine genau festgelegte Dicke und Oberflächenbeschaffenheit gebracht werden. Hier geht es um Genauigkeiten von 1/10 mm.

Um dabei Ausschuss und Fehler zu vermeiden, ist es besonders wichtig, dass die Haut mit optimalen Gerbmethoden vorbereitet wurde.

Wir setzen auf traditionelle Chromgerbung – und das aus gutem Grund

Hier setzen wir bei Perwanger nach wie vor auf die Gerbung im ‚Wet Blue‘-Verfahren. Das klingt konservativ, denn hierbei kommen Chrom-III-Salze zum Einsatz. Aber durch Einsatz der geeigneten Hilfsmittel und eine intelligente Prozesssteuerung entstehen bei der Herstellung keine giftigen Stoffe mehr.

Im Ergebnis ist Erreichung der hohen technischen Anforderungen, die an unser Leder gestellt werden, nur in diesem Verfahren erreichbar. Obwohl wir bei Perwanger bereits viel Zeit und Knowhow in die Erprobung und Entwicklung alternativer Gerbstoffe investiert haben, sind wir heute noch überzeugt, dass die traditionelle Gerbung ‚unter dem Strich‘ besser dasteht als die derzeit verfügbaren alternativen Gerb-Alternativen.

Doni

Qualitätskontrolle

Von Zeit zu Zeit muss man die eigenen Kriterien überprüfen, damit es richtig weitergeht

Die 100-%ige Qualität unseres Leders ist verantwortlich für ein langes Produktleben. Das gilt für jeden Quadratmeter und jede einzelne Haut, die unser Haus verlässt.

Wie definieren wir Perwanger Qualität?

Wir überprüfen jede Lieferung auf Makellosigkeit der Oberfläche und kompromisslose Einhaltung der besonderen Eigenschaften, die mit dem Kunden jeweils vereinbart wurden.

Doch die hohe Zuverlässigkeit und die besonderen Perwanger Ledermerkmale wie die lebendige Farbe, die robuste Oberfläche, die Atmungsaktivität und Wasserresistenz allein machen für mich die Qualität noch nicht aus.

Faktoren für Qualität zeitgemäß definieren

Zur modernen Produkt-Qualität sollen bei Perwanger zusätzlich ’weiche’ Faktoren hinzukommen. Ich meine damit die Nachhaltigkeit der verwendeten Rohstoffe, eine ressourcenschonende Produktion und die kompromisslose Transparenz dem Verbraucher gegenüber.

Unser Ziel: ’Cradle to Grave’ – klimaneutral

Betrachtet man den CO2 Fußabdruck des Perwanger Leders vom Schlachthof über die Herstellung bis zur Vernichtung (zum Beispiel der Verbrennung am Schluss des Lebenszyklus des Materials) ist das Material weitgehend klimaneutral. Das gilt für synthetische Materialien, also für Kunststoffe, nicht!

Und weil Naturfreunde, Bergsteigerinnen, Waldarbeiter, Jägerinnen oder Motorradfahrer zusätzlich darauf vertrauen können, dass der neue Schuh bezüglich Lebensdauer und Tragekomfort hält, was er verspricht, stimmt am Ende auch die Umweltbilanz.

Doni

Qualitätskontrolle

Von Zeit zu Zeit muss man die eigenen Kriterien überprüfen, damit es richtig weitergeht

Die 100-%ige Qualität unseres Leders ist verantwortlich für ein langes Produktleben. Das gilt für jeden Quadratmeter und jede einzelne Haut, die unser Haus verlässt.

Wie definieren wir Perwanger Qualität?

Wir überprüfen jede Lieferung auf Makellosigkeit der Oberfläche und kompromisslose Einhaltung der besonderen Eigenschaften, die mit dem Kunden jeweils vereinbart wurden.

Doch die hohe Zuverlässigkeit und die besonderen Perwanger Ledermerkmale wie die lebendige Farbe, die robuste Oberfläche, die Atmungsaktivität und Wasserresistenz allein machen für mich die Qualität noch nicht aus.

Faktoren für Qualität zeitgemäß definieren

Zur modernen Produkt-Qualität sollen bei Perwanger zusätzlich ’weiche’ Faktoren hinzukommen. Ich meine damit die Nachhaltigkeit der verwendeten Rohstoffe, eine ressourcenschonende Produktion und die kompromisslose Transparenz dem Verbraucher gegenüber.

Unser Ziel: ’Cradle to Grave’ – klimaneutral

Betrachtet man den CO2 Fußabdruck des Perwanger Leders vom Schlachthof über die Herstellung bis zur Vernichtung (zum Beispiel der Verbrennung am Schluss des Lebenszyklus des Materials) ist das Material weitgehend klimaneutral. Das gilt für synthetische Materialien, also für Kunststoffe, nicht!

Und weil Naturfreunde, Bergsteigerinnen, Waldarbeiter, Jägerinnen oder Motorradfahrer zusätzlich darauf vertrauen können, dass der neue Schuh bezüglich Lebensdauer und Tragekomfort hält, was er verspricht, stimmt am Ende auch die Umweltbilanz.

Ermanno

Verkaufsleiter

Was kann man bei seinen Kaufentscheidungen für eine bessere Zukunft tun?

Ein jeder interessiert sich heute für Nachhaltigkeit sowie eine ökologisch vertretbare, faire Produktion seiner Kleidung, Schuhe und Freizeitausrüstung. Aus gutem Grund, denn unsere Umwelt ist bedroht wie nie zuvor und jeder Einzelne kann mit seiner Kaufentscheidung etwas tun, um sie zu schützen. Es ist allerdings nicht ganz einfach, in der komplizierten Sachlage den Überblick zu behalten: CO2-Fußabdruck, Energiebilanz, faire Produktionsbedingungen, nachhaltig produzierte Rohstoffe oder klimaneutrale Produktion … Was ist wichtig für eine bessere Zukunft?

Bei Schuhen und Kleidung ist die Haltbarkeit ein wichtiger Faktor

In Sachen Kleidung ist, egal ob Baumwolle, Leder oder Chemiefaser, letztlich das Kriterium der Langlebigkeit ausschlaggebend. Denn je länger Kleidung oder Schuhe getragen oder sogar weitergegeben werden, desto kleiner wird der errechnete umweltschädliche Fußabdruck (Quelle).

Bei unseren Perwanger Ledersorten achten wir deshalb besonders auf eine hohe Langlebigkeit. Perwanger Leder ist robust, unempfindlich gegen Kratzer und Schmutz und sogar wasserundurchlässig. Deshalb können Schmutz und andere schädliche Stoffe nur sehr schwer in die Oberfläche eindringen und das Leder bleibt außergewöhnlich lange unversehrt, farbtreu und vital.

Bequemlichkeit und Tragekomfort sichern lange Freude an der Nutzung

Dazu kommt noch der hohe Tragekomfort. Perwanger Leder sind atmungsaktiv. Das garantiert, dass Produkte aus Perwanger Leder nicht nur lange gut aussehen, sondern auch gern und oft getragen werden.

Wichtiger Grund für eine schlechte Ökobilanz ist doch bei vielen Bekleidungsprodukten und Schuhen, dass sie weggeworfen werden, bevor sie wirklich kaputt sind, weil sie die Erwartungen an Komfort und Bequemlichkeit beim Tragen nicht erfüllen konnten.

Dagegen bietet Perwanger Leder Materialeigenschaften, welche die Anforderungen moderner Verbraucher in jeder Hinsicht erfüllen können.

Wir geben unsere ganze Liebe für gutes Leder

Wir sind stolz darauf, mit unseren Forschungsergebnissen und unseren sorgfältig durchgeführten Fertigungsschritten ein Premiumleder zu produzieren, dass vor allem bei Schuhen mit höchsten Ansprüchen zum Einsatz kommt: Im alpinen Bergsport, in der Freizeit, der Arbeitswelt oder beim Sport …

Wir glauben, dass der gesamte Betrieb und jeder einzelne Mitarbeiter einen Teil zur Gestaltung einer lebenswerten Zukunft beisteuern und mithelfen, Ressourcen zu schonen und die Natur vor der Zerstörung zu retten.

Ermanno

Verkaufsleiter

Was kann man bei seinen Kaufentscheidungen für eine bessere Zukunft tun?

Ein jeder interessiert sich heute für Nachhaltigkeit sowie eine ökologisch vertretbare, faire Produktion seiner Kleidung, Schuhe und Freizeitausrüstung. Aus gutem Grund, denn unsere Umwelt ist bedroht wie nie zuvor und jeder Einzelne kann mit seiner Kaufentscheidung etwas tun, um sie zu schützen. Es ist allerdings nicht ganz einfach, in der komplizierten Sachlage den Überblick zu behalten: CO2-Fußabdruck, Energiebilanz, faire Produktionsbedingungen, nachhaltig produzierte Rohstoffe oder klimaneutrale Produktion … Was ist wichtig für eine bessere Zukunft?

Bei Schuhen und Kleidung ist die Haltbarkeit ein wichtiger Faktor

In Sachen Kleidung ist, egal ob Baumwolle, Leder oder Chemiefaser, letztlich das Kriterium der Langlebigkeit ausschlaggebend. Denn je länger Kleidung oder Schuhe getragen oder sogar weitergegeben werden, desto kleiner wird der errechnete umweltschädliche Fußabdruck (Quelle).

Bei unseren Perwanger Ledersorten achten wir deshalb besonders auf eine hohe Langlebigkeit. Perwanger Leder ist robust, unempfindlich gegen Kratzer und Schmutz und sogar wasserundurchlässig. Deshalb können Schmutz und andere schädliche Stoffe nur sehr schwer in die Oberfläche eindringen und das Leder bleibt außergewöhnlich lange unversehrt, farbtreu und vital.

Bequemlichkeit und Tragekomfort sichern lange Freude an der Nutzung

Dazu kommt noch der hohe Tragekomfort. Perwanger Leder sind atmungsaktiv. Das garantiert, dass Produkte aus Perwanger Leder nicht nur lange gut aussehen, sondern auch gern und oft getragen werden.

Wichtiger Grund für eine schlechte Ökobilanz ist doch bei vielen Bekleidungsprodukten und Schuhen, dass sie weggeworfen werden, bevor sie wirklich kaputt sind, weil sie die Erwartungen an Komfort und Bequemlichkeit beim Tragen nicht erfüllen konnten.

Dagegen bietet Perwanger Leder Materialeigenschaften, welche die Anforderungen moderner Verbraucher in jeder Hinsicht erfüllen können.

Wir geben unsere ganze Liebe für gutes Leder

Wir sind stolz darauf, mit unseren Forschungsergebnissen und unseren sorgfältig durchgeführten Fertigungsschritten ein Premiumleder zu produzieren, dass vor allem bei Schuhen mit höchsten Ansprüchen zum Einsatz kommt: Im alpinen Bergsport, in der Freizeit, der Arbeitswelt oder beim Sport …

Wir glauben, dass der gesamte Betrieb und jeder einzelne Mitarbeiter einen Teil zur Gestaltung einer lebenswerten Zukunft beisteuern und mithelfen, Ressourcen zu schonen und die Natur vor der Zerstörung zu retten.